KlimR • Klima und Recht
Zeitschrift für das gesamte Klimarecht
5. Jahrgang
C.H.BECK
ISBN 2750-0551
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Einzelheftpreise:
Jahrgang 2026 je Heft 34,00 €
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Bibliografische Daten
Zeitschrift
Zeitschrift inkl. Online-Nutzung. Geheftet
Erscheint monatlich
5. Jahrgang. 2026
Inkl. Online-Modul KlimRDirekt.
Verlag: C.H.BECK
ISBN: 2750-0551
Produktbeschreibung
- Berücksichtigt das Recht der Länder, des Bundes sowie Internationales Klimarecht
- Sorgfältige Aufbereitung durch ausgewiesene Expertinnen und Experten
- Alle Ausgaben über das im Abonnement enthaltene Modul KlimRDirekt auch digital in beck-online
Spätestens seit der Entscheidung des BVerfG vom März 2021 mit dem Verweis auf die Generationengerechtigkeit ist neben der gesellschaftspolitischen auch und vor allem die juristische Dimension des Klimaschutzes und des Klimarechts mehr denn je in den Blick gerückt. Die KlimR greift konzentriert und kompakt alle Entwicklungen dieses Themas auf. In Aufsätzen, Forumsbeiträgen und Berichten sowie durch Wiedergabe originaler Gerichtsentscheidungen werden sämtliche Informationen geboten, die in der Praxis benötigt werden. Neben dem Aufsatzteil enthält die Zeitschrift auch einen Rechtsprechungsteil mit wichtigen Originalentscheidungen.
- Internationales Klimarecht und Klimavölkerrecht
- Kommunales Klimarecht
- Bepreisung von CO2-Emissionen (carbon pricing)
- Klimabezogene Pflichten für Unternehmen
- Recht der Energiewende
- Recht der Mobilitätswende
- Klimaschutz und Digitalisierung
- Landnutzung bzw. Neuausrichtung des Raumplanungs- und Agrarrechts
- Das entstehende Klimaanpassungs- und Klimafolgenrecht.
- Rechtswissenschaftliche Fachaufsätze
Aufsätze ausgewiesener Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler zu allen Bereichen des Klimarechts. - Rechtsprechung
Juristische Aufbereitung aktueller Originalentscheidungen. - Forum
Plattform für fundierte Kommentare, Meinungen und Stellungnahmen von Klimarechtlerinnen und Klimarechtlern, Praktikerinnen und Praktikern zu aktuellen Debatten. - Aus der Praxis
Beiträge versierter Expertinnen und Experten nichtjuristischer Disziplinen, in denen politische, ökonomische und technische Konzepte vorgestellt und klimarechtlich eingeordnet werden. - Zur Rechtsprechung
Kommentare zu aktuellen Gerichtsentscheidungen im Klimarecht. - Berichte
Berichte von Konferenzen und Veranstaltungen mit Bezug zum Klimarecht. - Buchbesprechungen
Monatliche Übersicht und Einordnung zu relevanten juristischen Publikationen. - Nachrichten
Überblick über die neuesten Entwicklungen in der Klimarechts-Community
Die Fachaufsätze und die Rubrik Rechtsprechung richten sich vornehmlich an ein juristisches Fachpublikum, z.B. Rechtswissenschaftlerinnen und Rechtswissenschaftler, Studierende der Rechtswissenschaften, Anwältinnen und Anwälte im Bereich Umwelt- und Klimarecht. Die weiteren Rubriken richten sich an alle Personen, die sich beruflich mit dem Thema Klimarecht beschäftigen oder sich für das Thema interessieren, wie Justitiarinnen und Justitiare, Führungskräfte in Unternehmen, Umwelt- und Klimaschutzbeauftragte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Politik und Verwaltung sowie von Verbänden, Parteien und Vereinen.
Leseproben & Materialien
Abstracts aus der Ausgabe 10/2026
Prof. Dr. Olaf Däuper und Juliane Beckmann, LL.M., Berlin
Chancen und Grenzen von Klimaklagen als Instrument für Klimaschutz
Klimaklagen haben sich zu einem wichtigen Instrument der gerichtlichen Klimakontrolle entwickelt. Während die Rechtsprechung staatliche Klimaschutzpflichten im Rahmen des vor dem Hintergrund des Prinzips der Gewaltenteilung rechtlich Zulässigen konkretisiert, stoßen Klagen gegen private Unternehmen auf dogmatische Grenzen. Der Beitrag untersucht die jüngeren Entscheidungen von BGH und OLG Hamm und zeigt, dass insbesondere die fehlende gesetzliche Grundlage für unternehmensbezogene CO2-Budgets, Fragen der Kausalität und der aus dem Prinzip der Gewaltenteilung resultierende gesetzgeberische Gestaltungsspielraum die horizontale Klimahaftung begrenzen. Zugleich erscheint es bei Lektüre der Urteilsgründe nicht ausgeschlossen, dass Gerichte künftig in bestimmten Konstellationen Unternehmen für Klimaschäden in Haftung nehmen.
Valentina Eisendle, Innsbruck
Klimaziele als normative Brücke zwischen gegenwärtigen Rechtspflichten und den Anforderungen intergenerationeller Gerechtigkeit
Klimaziele entfalten in der Rechtsprechung zunehmend normative Wirkung. Gerichte ziehen sie vermehrt heran, um grund- und menschenrechtliche Schutzpflichten zu konkretisieren. Anhand einer vergleichenden Analyse dreier wegweisender Entscheidungen fragt der Beitrag, ob Klimaziele aufgrund ihrer zeitlichen Struktur zwischen gegenwärtigen Rechtspflichten und den Anforderungen intergenerationeller Gerechtigkeit zu vermitteln vermögen.
Ref. jur. Charlotte Fuchs, LL.M. (Dublin) und RA Emmanuel Schlichter, LL.M. (Kent), Berlin
Rechte der Natur im EU-Recht: Vision auf dem Weg zur Wirklichkeit
Die Europäische Bürgerinitiative „Rights for Nature“, die sich für die Anerkennung der Rechte von Ökosystemen auf EU-Ebene einsetzt, begann am 13.10.2026 mit ihrer EU-weiten Unterschriftensammlung. Dabei geht es der Initiative um weit mehr als eine Klagebefugnis für Ökosysteme und die Einbeziehung umweltrechtlicher Belange in Abwägungsentscheidungen. Ein kultureller Paradigmenwechsel in Europa soll zu einer neuen Perspektive auf die Beziehung von Natur und Mensch ermutigen und durch die Beteiligung von EU-Bürger*innen an der Repräsentation von Ökosystemen die demokratische Partizipation stärken.
Hauke von Seht, Hannover
Planung für erneuerbare Energien in einer unsicheren Welt: Zentrale Erkenntnisse aus der Analyse des deutschen Regulierungsansatzes für Solarenergie und Windenergie an Land
Zentraler Gegenstand dieses Beitrags sind planungsbezogene Regelungen für den Ausbau von Windenergieanlagen an Land (Onshore-WEA) und Photovoltaik-Freiflächenanlagen (PV-FFA) am Beispiel Deutschlands – eines Vorreiterlandes beim Ausbau erneuerbarer Energien, in dem in den vergangenen Jahren mehrere innovative Planungsansätze umgesetzt wurden. Die Stärken und Schwächen des komplexen Mehrebenen-Rahmens werden herausgearbeitet und inhaltlich begründete Optionen für weitere Verbesserungen skizziert, flankiert von einer theoriegeleiteten Diskussion. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einer sinnvollen räumlichen Verteilung unter Berücksichtigung energiesystembezogener Anforderungen und zunehmender militärischer Bedrohungslagen. Zahlreiche der theoretischen Erkenntnisse sind allgemeiner Natur und die entsprechenden Empfehlungen möglicherweise auf andere Staaten übertragbar. Einige Vorschläge beziehen sich unmittelbar auf Richtlinien der Europäischen Union (EU).
Ihr Kontakt zur Redaktion: klimr@ikem.de
Unsere aktuellen Redaktionsvorgaben finden Sie hier: Redaktionsvorgabe KlimR
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Hinweis: Die Rechnung zu diesem Zeitschriftenabonnement erhalten Sie als PDF-Datei per E-Mail.Erscheinungsweise: monatlich (12 Ausgaben im Jahr)
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